Klettern

Nähere Informationen und Topos zu den einzelnen Gebieten erhalten Sie im Kletterfolder und auf www.climbers-paradise.com/Achensee.

Achensee-5-Gipfel-Klettersteig

Mit der Rofanseilbahn kann man vor der Tagestour noch die Schönheit des größten See Tirols bewundern, ehe es zum ersten Klettersteig geht. Mit seinen 2.192 m ist die Haidachstellwand zwar der niedrigste Gipfel des Klettersteiges, jedoch eignet er sich perfekt als Start. Im größtenteils bergab zu überwindenden Gelände, kann man Sicherheitstechnik und Kletterkünste ausprobieren und rüstet sich perfekt für die folgenden Gipfel. Der Schwierigkeitsgrad liegt zwischen B und C, insgesamt werden Klettersteige auf der fünfteiligen Bewertungsskala mit A (wenig schwierig) bis E (extrem schwierig) bewertet und geben den Besuchern einen groben Überblick über die einzelnen Streckenabschnitte.

Durch den weit angelegten Klettersteig, wurden nach jedem Gipfel Ausstiegsstellen geschaffen. Somit kann man selbst bestimmen, welchen Gipfel man erklimmen möchte. Für den gesamten Klettersteig sollte man sich jedenfalls 6 bis 8 Stunden einplanen.

Mit dem Rosskopf (2.246 m) liegt der zweite und längste Klettersteig perfekt im Panorama des Rofangebirges. Mit Schwierigkeiten zwischen A und C gewinnt man schnell an Höhe und kann die einzigartige Naturlandschaft am Gipfel genießen. Mit der Seekarlspitze (2.261 m) und dem Spieljoch (2.236 m) hat man einen atemberaubenden Tiefblick über die Landschaft um die Dalfazer Wände und der Langen Gasse.

Als krönender Abschluss ist der höchste Gipfel im Rofan, der Hochiss, nochmals eine besondere Herausforderung: Es geht auf bis zu 2.299 m und belohnt mit einem herrlichen Weitblick über das Rofan und Teilen des Karwendels. Neben dem Streichkopf, dem Steinernen Tor und dem Dalfazjoch, kann man weitere Schönheiten dieser Tour bewundern. Zurück geht es dann vorbei am Gschöllkopf wieder Richtung Bergstation Rofanseilbahn.

Verleih von Klettersteigsets bei Sport Wörndle direkt an der Talstation Rofanbahn oder im Geschäft in Maurach www.sport-woerndle.at

Klettergärten:

  • Mauritzalm
    Kleines Übungsmassiv knapp unterhalb der Mauritzalm. Die vier kurzen ca. acht Meter hohen Klettereien im 3. und 4. Schwierigkeitsgrad eignen sich besonders gut für Kinder, Anfänger und Seiltechniktraining.

  • Grubastiege
    Schöne 15 Meter hohe plattige Wand neben dem Weg zur Rofanspitze. Der Fels ist mit Wasserrillen übersät und bietet sieben Routen in moderaten Schwierigkeitsgraden.

  • Grubaplatte
    Schöne wasserzerfressene Platte auf dem Weg zur Rofanspitze. Die Routen verlangen Fußtechnik und sind ideal zum Gewöhnen an Plattenkletterei.

  • Platzl
    Raue, wasserzerfressene Platten mit bester Absicherung bieten höchsten Klettergenuss. Für Kinder und Kletter Neulinge sehr gut geeignet. Die sieben Routen sind bis 20 Meter lang.

  • Grauwand (Klettergarten)
    Schön gelegener Klettergarten unterhalb der Rofanseilbahn. Die 35 Routen führen über besten Kalkfels und sind bis zu 25 Meter hoch.

  • Bärenkopf (Klettergarten)
    Neues, kleines Klettergebiet oberhalb der Lärchenwiese im Ortsgebiet von Maurach. Die Touren sind im moderaten Schwierigkeitsgrad. Somit kommen hier auch Einsteiger auf ihre Kosten.

  • Chalet (Klettergarten)
    Südseitig ausgerichtetes kleines Klettergebiet mit recht steilen Routen in gutem Fels.

Alpine Sportklettergebiete

  • Haidachstellwand (Alpines Sportklettergebiet)
    Die Routen, vorwiegend an der SSW-Schulter der Haidachstellwand, sind fast alle ohne Bohrhaken. Lediglich an den Schlüsselstellen sind teilweise gute Sicherungen angebracht. Die Mitnahme von Friends und Klemmkeilen ist somit unerlässlich. Dieses Gebiet ist nur für versierte Kletterer geeignet. 

  • Klobenjoch (Alpines Sportklettergebiet)
    Tolle Kletterei in bestem Fels an einer sonnenbeschienenen Südwand in der Nähe der Dalfaz Alm.

  • Rotspitz (Alpines Sportklettergebiet)
    Dieser rötlich gefärbte Eckpfeiler ist einer der beliebtesten Kletterberge des Rofan. Die Schwierigkeiten sind eher moderat, die Wände aber sehr steil.

  • Hochissplatte (Alpines Sportklettergebiet)
    Die Issplatten bieten Plattenkletterei bis zu vier Seillängen. Die Issplatten sind dem Hochiss südlich vorgelagert und bereits von Weitem gut sichtbar.

Klettern im Karwendel

    • Lamsenspitze
      Die Lamsenspitze ist der beherrschende Felsgipfel des Gebietes. Ihre Wände fallen nach Norden und Osten bis zu 400 Meter steil ab. Die Routen im rechten Teil der Ostwand bieten im unteren Teil hervorragenden Fels, enden aber nach einigen Seillängen in der sehr oft begangenen Nordostkante.

    • Lamsenhüttenturm
      Mit seinen auffallenden Zacken ist er das Wahrzeichen des Lamsenjochgebietes. Er bricht mit einer 250 Meter hohen, steilen Nordwand in das Kar ab. Der Fels ist teilweise etwas „karwendelig“, d.h. nicht immer ganz fest.

    • Rotwandlspitze
      Mehrgipfliger Bergkamm, der von der Steinkarlspitze nach Westen in Richtung Hüttenturm zieht. An der 200 Meter hohen Nordostwand findet man ein wahres Geflecht von Routen mit unterschiedlichen Ansprüchen.

    • Mitterkarlspitze
      Hier findet sich das beste Gestein im Bereich der Lamsenjochhütte. Während die neuen Routen bestens abgesichert sind, stellen die Routen aus den 80er Jahren hohe Anforderungen an Kletterkönnen und Psyche.

    • Klettergarten Elfenbeinpfeiler
      Kleiner südseitig ausgerichteter Felsgürtel im Kammverlauf zwischen Hüttenturm und Lamsenspitze. Auf meist zwei Seillängen bieten die Routen wunderschöne Kletterei.

    • Gramai (Klettergarten)
      Zehn neue Mehrseillängenrouten rund 20 Minuten von der Gramaialm entfernt. Alle Routen sind nach Süden ausgerichtet und wurden mit dem 4. bis 8. UIAA-Schwierigkeitsgrad bewertet.